Seit der Jahrtausendwende haben sich weltweit große und vor allem anhaltende Leistungsbilanzsalden aufgebaut. Fortgeschrittene Volkswirtschaften mit einem relativ hohen Industrieanteil verzeichnen in einem stärkeren Ausmaß Leistungsbilanzüberschüsse. Dies liegt auch daran, dass der steigende Welthandel in sehr hohem Maß vom Warenverkehr geprägt wird. Hinzu kommt der vor gut zehn Jahren beschleunigte Aufholprozess in den Schwellen- und Entwicklungsländern, der dort mit einem markanten Investitionsboom einhergeht. Länder, in denen die Produktion von Investitionsgütern eine vergleichsweise große Rolle spielt, haben damit eine bessere Ausgangsposition, um Handelsbilanzüberschüsse zu realisieren. Der Zusammenhang zwischen dem Handelsbilanzsaldo und dem Produktionsanteil jeweils bezogen auf Investitionsgüter ist eng.

IconDownload | PDF

Ansprechpartner

Themen

  • Exporte und Importe
  • Industrie
22. November 2016

Konjunktur Unsicherheit bremst die WirtschaftArrow

Die starke Verunsicherung durch die globalen politischen und ökonomischen Entwicklungen setzt der deutschen Wirtschaft zu. Das IW Köln erwartet daher, dass das Bruttoinlandsprodukt 2017 real nur noch um gut 1 Prozent wachsen wird – nach 1¾ Prozent im laufenden Jahr. Eine Rezession ist allerdings derzeit nicht zu befürchten. Das liegt vor allem an einem bestimmten Wirtschaftsbereich. mehr auf iwd.de

16. November 2016

Außenhandel Überschüsse in der Leistungsbilanz sind kein SanktionsgrundArrow

Die deutsche Wirtschaft schreibt im Außenhandel schwarze Zahlen. Anders als oft behauptet geht der Leistungsbilanzüberschuss jedoch nicht zulasten der Krisenländer im Euroraum. Vielmehr hat der wirtschaftliche Aufstieg der Schwellenländer zu einer besonders großen Nachfrage nach Produkten der deutschen Investitionsgüterbranche geführt. mehr auf iwd.de