Aktueller Bezug

Die politische Verunsicherung ist derzeit hoch. Damit stellt sich die Frage, ob dies die Investitionsneigung in Deutschland beeinträchtigt.

Fakten

  • Das von zunehmender Ungewissheit geprägte globale Umfeld und die schwächere Weltwirtschaft haben den Investitionsaufschwung in Deutschland im vergangenen Jahr abgewürgt.
  • Für das Jahr 2017 haben sich die Investitionsperspektiven in Deutschland wieder merklich verbessert: 42 Prozent der vom IW Köln befragten 2.800 Firmen planen höhere Investitionen als im Vorjahr und nur 14 Prozent niedrigere. Unterschiede zwischen Industrie- und Dienstleistungsfirmen gibt es kaum. Der Saldo aus positiven und negativen Erwartungen ist gegenüber Herbst 2016 kräftig von 17 auf 28 Prozentpunkte gestiegen.
  • Wegen des anhaltenden Rückgangs und des damit verbundenen Unterhangs im Jahr 2016 resultiert für 2017 – trotz eines durchgängigen Anstiegs – nur ein jahresdurchschnittlicher Zuwachs bei den realen Ausrüstungsinvestitionen von 1 Prozent.
  • Bei einer anhaltenden Zunahme – infolge der weltwirtschaftlichen Stabilisierung, der hohen Kapazitätsauslastung und der weiterhin günstigen Finanzierungsbedingungen – ergibt sich für das Jahr 2018 ein Plus von 3 Prozent.

Bewertung

  • Die moderate Erholung der Ausrüstungsinvestitionen wird nur erfolgen, wenn sich die Weltwirtschaft nachhaltig erholt.
  • Bei der kontinuierlichen Erholung der Ausrüstungsinvestitionen

IW-Briefing

Michael Grömling: Investitionen in Deutschland

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