Die deutsche Wirtschaft hat die globale Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise hinter sich gelassen und ist auf Rekordkurs. Das reale Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2011 um gut 3 ½ Prozent und im Jahr 2012 um 2 ¼ Prozent zulegen. Dabei kommen die Wachstumsimpulse hauptsächlich aus dem Inland. Der Private Konsum expandiert vor dem Hintergrund der guten Arbeitsmarktentwicklung. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahresdurchschnitt 2012 auf 2,6 Millionen Personen zurückgehen. Die Investitionstätigkeit findet auf breiter Ebene statt. Im Gefolge des breit angelegten und kräftigen Aufschwungs kommt auch die Konsolidierung des Staatshaushalts voran. Das Staatsdefizit wird im Jahr 2012 bei ½ Prozent des BIP liegen. Die erwartete solide Entwicklung in Deutschland ist allerdings eingebettet in ein risikobehaftetes globaes Umfeld. Es überwiegen jedoch die positiven Determinanten, sodass die Weltwirtschaft weiterhin robust bleibt.

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Die IW-Konjunkturampel gibt mithilfe der Signalfarben Grün, Gelb und Rot einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick über die konjunkturelle Dynamik in Deutschland, im Euroraum, in China und in den USA. Ein Gastbeitrag von IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten, der Wochenzeitung für Ingenieure. mehr

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IW-Briefing, 30. Juni 2017

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