Im Gefolge der globalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise wurden im Jahr 2009 in vielen Volkswirtschaften umfangreiche Konjunkturprogramme aufgelegt. Die bereits im Jahr 2009 einsetzende und sich im Jahr 2010 verstärkende wirtschaftliche Erholung führte zu einer Neubewertung der Wirksamkeit von Konjunkturprogrammen. Bis dahin dominierte mehrheitlich die Skepsis gegenüber einer staatlichen Stabilisierungspolitik. Den automatischen Stabilisatoren wurde die Hauptrolle bei der Stabilisierung der Konjunktur zugesprochen, und die Multiplikatoren einer expansiven Fiskalpolitik wurden zumeist als eher klein angesehen. Aktuelle Untersuchungen weisen allerdings darauf hin, dass die Konjunkturprogramme in der jüngsten Krise stützend wirkten. Allerdings muss ab dem Jahr 2011 mit der Konsolidierung der durch die Konjunkturprogramme entstandenen Staatsschulden begonnen werden, um eine Beeinträchtigung des künftigen Wachstums zu vermeiden.

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Themen

  • Bruttoinlandsprodukt
  • Konjunktur
  • Wirtschaftswachstum
Fast alle Signale leuchten Grün
Gastbeitrag, 22. September 2017

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Die IW-Konjunkturampel gibt mithilfe der Signalfarben Grün, Gelb und Rot einen schnellen und zugleich umfassenden Überblick über die konjunkturelle Dynamik in Deutschland, im Euroraum, in China und in den USA. Ein Gastbeitrag von IW-Konjunkturforscher Michael Grömling in den VDI-Nachrichten, der Wochenzeitung für Ingenieure. mehr

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IW-Briefing, 30. Juni 2017

Holger Schäfer Erwerbstätigkeit in DeutschlandArrow

Die Anzahl der Erwerbstätigen expandiert weiter kräftig. Dass dies trotz einer bereits eingesetzten demografischen Schrumpfung möglich ist, ist der Zuwanderung und einer erhöhten Erwerbsneigung zu verdanken. mehr

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IW-Briefing, 30. Juni 2017

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Im Zuge der guten Arbeitsmarktentwicklung geht die Arbeitslosigkeit weiter zurück. Es verbleiben aber ungelöste Probleme im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit und der Flüchtlingsintegration. mehr